Wir sind schon weg.

Nachdem es auch Christiane gelungen ist, den Freitag nicht mehr arbeiten zu müssen, sind wir heute schon gefahren, einen Tag früher als geplant.
Fast 500 km haben wir geschafft und einen Campingplatz mitten auf einer Flussinsel mitten in einem, fast schon verwunschenem Städtchen aus dem 16. Jahrhundert.

Wer wissen will, wo wir sind, darf mit diesem Bild recherchieren.

image

Wir genießen jetzt in der Altstadt, keine 200 Meter von dem Turm entfernt, unser erstes Urlaubsbier.

image

Meer heißt frischer Fisch.

Heute – nach einem weiteren Strandspaziergang, bei dem wir einen Dänen beim strandnahen Krabbenfang beobachtet haben – haben wir uns zum Abendessen für frischen Fisch entschieden. Und wo gibt’s den besser, als in Havneby, dem Ort mit dem Hafen und den Fischtrawlern hier auf Rømø.

image

Ach ja: Der Krabbenfang, den wir leider nicht fotografiert haben, ging so von statten: Ein Mann – Däne – in Anglerhosen (das sind Gummistiefel bis zum Brustkorb) läuft ca. 50 Meter vom Strand entfernt durch’s bauchtiefe Wasser und schiebt eine Stange vor sich her. Die Stange stellt sich dann beim verlassen das Wassers als ein ca. 1 Meter breites Netz heraus, das unten durch eine Querstange geöffnet wird. Und damit das Netz unter Wasser über den Sandboden schiebbar ist, hat es links uns rechts eine kleine Rolle. Durch das Vor-sich-herschieben werden die Krabben aufgescheucht, landen im Netz und sind gefangen. Eine erfolgreiche, wenn auch sehr mühsame Fangmethode, die maximal für ein Abendessen taugt.

Mit den Auto am Strand.

Heute haben wir es den anderen Touristen und auch den Dänen gleichgetan. Wir sind mit dem Auto an den Strand, haben die Strandmuschel als Windschutz aufgebaut und dort faule Stunden verbracht.

image

Henrik war sogar im Meer baden. Fotos davon ersparen wir Euch aber …

Und zum Abendessen haben wir dann im Hafen zwei leckere Schollen gekauft, die gerade auf dem Grill bruzeln.

Bilderrätsel, das Zweite.

Heute haben wir Rømø verlassen und sind auf dem Weg zu unserer zweiten Nordseestation. Auf einen Café haben wir angehalten in …?

image

Viel Spaß beim herausfinden des Ortes mit diesem malerischen Altstadthafen. Ach ja, dass da gerade kein Wasser im Hafen ist liegt an der Ebbe … nur so als Tipp für Alpinisten.

Hinterm Deich.

Wir haben unsere zweite Touretappe erreicht: Wir sind in Otterndorf auf einen Campingplatz direkt hinterm Deich. Und auf der anderen Deichseite ist die Elbmündung.

image

Wir sind schon sehr gespannt auf die vielen großen Schiffe, die wir die nächsten Tage auf ihrem Weg von oder nach Hamburg beobachten können.

Watt und dicker Pott.

Heute war ein fauler Tag, wenn man mal von dem ausgedehnten Spaziergang in den Ort (4 km einfach) absieht.
Wir sind vor dem Deich am Watt entlang gelaufen – morgen gehen wir da rein – und haben die dicken Pötte bewundert. Wie z.B. die Nyk Venus, die über 9.000 TEU-Container transportieren kann.

image

Wir selber haben über der Bordwand eine Höhe von sieben und eine Länge von 20 FEU-Containern gezählt – beeindruckend.

Den Spaziergang in den Ort haben wir auch genützt, um einzukaufen. Heute gibt es Nudeln mit selbstgepulten Nordseekrabben.

image

Danke Christiane!

Königin im/am Strandkorb.

Leider war das Wetter heute etwas trüb. Trotzdem haben wir uns einen Strandkorb gemietet und den Tag direkt am Elbeufer verbracht.

image

Und obwohl meine (Henriks) Königin den ganzen Tag neben mir im Strandkorb saß, wurden alle anderen Neugierigen auch mit einer Königin beglückt:

image

der Queen Mary 2 auf dem Weg in nach Hamburg.

Wind, ein bisschen Regen und viele Käfer.

Heute ist der bisher windigste Tag unseres Urlaubs.

image

Aber immerhin endet er nicht, wie es morgens ausgeschaut hat: im Regen. Es hat zwar heute immer wieder getröpfelt, aber nun am Abend scheint doch überwiegend wieder die Sonne.
Wir waren in Cuxhaven, der Stadt hier an der Elbemündung.

image

Außer viel Watt am Kurufer konnten wir der Stadt nicht all zu viel abgewinnen.

Dafür aber haben es uns die Unmengen Käfer hier in der Freizeitanlage neben dem Campingplatz angetan, die getreu ihrem Motto „run to the sun“ an uns vvorbei gezogen sind.

image

Da sind schon beeindruckende Schätze beim historischen VW-Treffen hier in Ottersdorf dabei.

image

@Ingrid: Die Marienkäfer hatten wir auch schon – auf Rømø.

Ostfriesland.

Ja, es gibt es wirklich!

Wir haben wieder unseren Standort verändert und haben auf dem Campingplatz in Norddeich Quartier bezogen. Zwar ist der Platz eigentlich zu groß, als dass er normaler Weise von uns ausgesucht würde, aber erstens gibt es hier gar nicht so viele Campingplätze und zweitens hat heute die Nebensaison begonnen und wir haben ein nahezu einsames und doch windgeschütztes Eckchen gefunden.

Ansonsten ist für heute nur zu konsternieren, dass Ostfriesland so ist, wie man es sich vorstellt: flach, windig, Watt, Deich, Schafe und nichts los (zumindest am Sonntag).

image

Ozeanriesen.

Weil das Wetter eben ist, wie es ist, haben wir heute die Idee von Henriks Arbeitskollegen Jürgen umgesetzt und uns die Meyer Werft in Papenburg an der Ems angesehen.

Morgens per Telefon um eine Führung bemüht und tatsächlich die beiden letzten Karten für die 15-Uhr-Führung reserviert. Abgeholt haben wir die dann in dem recht anmutigen Städtchen Papenburg an der Ems auf dem als Tourist-Info dienenden Museumsschiff „Friderike“.

image

Von dort wurden wir mit dem Bus zur MeyerWerft gefahren und haben da zwei Stunden Schiffsbau in den größten überdachten Baudocks der Welt erlebt.

image

Und wir hatten auch Glück, was die Befüllung des Docks betraf: In dem größeren der beiden Docks wird die „Norwegian Getaway“ – ein Ozeanriese von einem Kreuzfahrtschiff, für welche die Meyer Werft weltberühmt sind – gebaut, die Ende November diesen Jahres Stapellauf haben wird.

image

Waschtag.

Heute war ein sehr fauler Tag, den wir genutzt haben, unsere schmutzige Wäsche zu waschen – glücklicher Weise hat das Trocknen trotz grauem Himmels funktioniert.

image

Ansonsten war der Tag mit viel Lesen und einem Spaziergang zum Fischkaufen in den Ort ausgefüllt.

Morgen brechen wir nach Holland auf. Und wir werden mal keinen Fisch essen (nur Henrik den restlichen Aal zum Frühstück ).

Holland.

Der Tag begann mit einem Frühstück mit Blick auf das ostfriesische Marschland.

image

Leider konnten wir es dort nicht beenden – nasses Brot schmeckt einfach nicht.
So konnten wir dann auch unser Zelt nur feucht zusammenklappen.

Aber jeder Kilometer gen Westen brachte besseres Wetter. Ziel war Alkmaar an der Westküste Hollands. Aber der Campingplatz entsprach nicht der Beschreibung und schon gar nicht unseren Ansprüchen. Also sind wir auf gleicher Höhe wieder ostwärts gefahren und nun auf den Bauernhof Campingplatz „De Dijk„, direkt hinter dem Deich am Markermeer, dem südlichen Teil des IJsselmeers gelandet.

image

Der malerische Ort in der Nähe ist …? Das Bild hilft Euch sicher beim bestimmen:

image

Dort haben wir dann ein Restaurant zum Abendessen gesucht. Das ist gar nicht so einfach gewesen. Eher durch Zufall – Google sei Dank – haben wir das „HET GEHEIM“ gefunden. Keine Speisekarte, kein Auswahl, sondern ein „Geheim“-Menü des Küchenchefs. Mit Odeuvre, Zwischengericht und Kaffee mit Pralinen waren es dann doch acht, kulinarisch außergewöhnliche Gänge.

image

In der Hitze von Edam.

Heute ist mit Abstand der heißeste Tag unseres Urlaubs: Keine Wolke am Himmel und kein Wind, der Erfrischung bringen würde.
Trotzdem haben wir den kühlenden Schatten auf unserem Camingplatz verlassen und uns in die Hitze gewagt. Wir haben uns – im Schweiße unseres Angesichts – das hübsche und alte Städchen Edam angeschaut (Ihr habt sicher aufgrund des Fotos im letzten Artikel unseren Aufenthaltsort schon erraten).

image

Mehr Eindrücke von Edam findet Ihr in der Bildergalerie.

Amsterdam by Boat.

Heute haben wir uns Amsterdam ausführlich per Boot angesehen: Es gibt vier Canal-Bus-Linien, zwischen denen man mit einem Ticket beliebig wechseln und fahren darf.

image

Den letzten Aufstieg – wir geben zu, sonst sind wir nur umgestiegen – haben wir an der City Hall genommen.

image

Von dort sind wir zu Fuß Richtung Centraal Station durch das Rotlichtviertel (sehr krass – wie prüde ist hier doch Deutschland) und China Town gegangen.

image

In China Town haben wir zu Abend gegessen und dann mit ein paar Schlenkern die Tram zurück zu unserem P+R-Parkplatz genommen.

Morgen kommen wir wieder um Amsterdam zu erlaufen.

Amsterdam – Typen.

Heute waren wir wieder in Amsterdam – auch zu Fuß eine Stadt, die ganz anders ist.

image

Auffallend sind die Unmengen von Fahrräder. Wir haben gehört, dass es ca. 550.000 sind – genug davon stehen überall rum. Und die Radler wissen ob ihrer Masse – sie fahren entsprechend. Und wer keine Glocke hat, ruft schon mal lautstark „DingDong, DingDong“.

Amsterdam bedient auch die gängigen Klischees über Holland:

image

Und was uns besonders aufgefallen ist, sind die Typen in und aus Amsterdam.

Morgen gibt’s da in der Bildergalerie sicher was zu sehen.

Ein fauler Tag.

Über den heutigen Tag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Aber nachdem wir bisher auch täglich einen Artikel im Blog veröffentlicht haben, bleiben wir dieser Vorgehensweise treu.

Nach zwei intensiven Tagen in Amsterdam – Eindrücke in den Bildergalerien Amsterdam und Typen – waren wir heute faul: Lesen, Blog aktualisieren, schlafen und essen waren die einzigen Aktivitäten (na ja, Henrik hat ein wenig gekruschelt). Und damit es auch ein Bild gibt, zeigen wir,  wie unser Zelt im Maximalausbau an so einem faulen Tag aussieht.

image

Umgezogen nach Hellevoetsluis.

Wir haben – wahrscheinlich – zum letzten Mal vor der Heimreise den Standort gewechselt. Wir sind nun in Hellevoetsluis, nicht weit von Rotterdam. Den Weg haben wir über Soest genommen, wo wir uns den Minicamper angesehen haben. Der ist ein zukünftige Option als Nachfolger für unseren Zeltanhänger – wir diskutieren noch. Danke auch an Herrn de Jonge für die ausführliche und begeisternde Präsentation.

Hellrvoetssluis ist ein in der Altstadt malerische, im Ganzen aber aktuell eine sehr verregnete Stadt. Daher heute nur ein Schnappschuss.

image

Wir hoffen auf besseres Wetter und dann auf mehr Eindrücke von hier.

Hellevoitsluis.

Heute war das Wetter sehr durchwachsen, aber immer wieder auch trocken. Also haben wir uns heute Hellevoitsluis, den ehemaligen Hafen der holländischen Kriegsflotte (gebaut ab 1880) und Umgebung bei unterschiedlichen Wetterstimmungen angesehen.

image

Neben netten Gebäuden, die speziell in der alten Festung stehen, die den Hafen bewehrt, scheinen auch „alle“ Nordseebojen aus dem Ort zu kommen – und es gibt ausreichend Nachschub.

image

Die Halbinsel auf welcher der Ort Hellevoitslouis liegt wird im Norden durch die Maas-Mündung und somit durch die riesigen Hafenanlagen begrenzt. Bei der Stimmung, die wir in Oostvoorne erwischt haben, hat der Blick über das Marschland auf diese letzten Hafenanlagen vor der Nordsee schon was von Endzeitstimmung – oder nicht?

image

Morgen hoffen wir auf besseres Wetter – oder zumindest kein schlechteres, dann wir wollen nach Rotterdam und uns einen der größten Häfen der Welt ansehen.

Nachtrag: Hellevoetsluis.

Auch wenn Monika uns trösten möchte:  Jetzt am Abend ist hier nur viel Regen gepaart mit starkem Wind. So waren wir gezwungen, erstmals im Leben unseres Zeltanhängers drinnen zu kochen.

image

Und: Der frische Nordsee-Seelachs mit Reis und Frühlingszwiebeln ist gelungen und hat geschmeckt.

Rotterdam.

Wow, das Wetter war heute sehr gut – und das hatten wir nach der stürmischen und nassen Nacht nicht erwartet.
Rotterdam konnten wir so sowohl auf der Hafenrundfahrt, als auch zu Fuß immer draußen erleben.

image

Der Hafen ist sehr beeindruckend. Der Hafen von Rotterdam ist der größte Ölhafen der Welt und – nach Shanghai und Singapur – der Drittgrößte überhaupt. Gerne hätten wir mehr davon gesehen, aber das wird hier leider nur im Juli und August angeboten.

image

Aber so hatten wir auch heute schon die Gelegenheit, die außergewöhnliche Architektur in Rotterdam zu begutachten. Bekannt sind sicher die Kubuswohnungen des Architekten Piet Blom.

image

Jetzt sitzen wir gerade beim zweiten Bier in einem indonesischen Restaurant in Rotterdam und beschauen hier neugierig die vielen Menschen unterschiedlichster Couleur.
Morgen wollen wir nochmal kommen, um mehr Schiffe, mehr Architektur und mehr Menschen zu beobachten.

Mutprobe in Rotterdam.

Tag Zwei in  Rotterdam hat uns gestern nicht besuchte Straßen ablaufen lassen. Einkaufszonen waren ebenso dabei, wie die Ecken mit arabischen, chinesischen und afrikanischen Läden.
Und wir waren auf dem Euromast, von dem man einen gigantischen Blick auf Rotterdam und den Hafen hat.

image

Die Plattform ist in einer Höhe von 112 Metern, aber Christiane hat die Mutprobe bestanden und wir sind mit der drehbaren Aussichtskuppel bis auf 185 Meter hochgefahren. Und auch Henrik war ein wenig mulmig zu Mute.

image

Nur durch eine Glasscheibe von der Außenwelt getrennt hatten wir einen gigantischen Ausblick. Ein Rundum-Video stellen wir online, wenn wir wieder zu Hause sind.

Zum Abschluss des Tages waren wir heute afrikanisch/arabisch/türkisch Essen (so genau lässt sich das Restaurant „Bazar“ nicht einordnen.

image

Das Essen war sehr umfangreich und sehr lecker – wir müssen uns in München dringend auf die Suche nach unverfälschter ausländischer Küche machen.

Heimreise.

Wir haben uns – wir wollten es nicht wirklich – schweren Herzens auf die Heimreise gemacht. Heute sind wir bis nach Bacharach gekommen, das ist etwas unterhalb von Koblenz am Rhein. Und damit haben wir zumindest die schifffahrtsmäßige Verbindung zu Rotterdam, wo alle die Schiffe, die hier nordwärts fahren ankommen werden bzw. die auf dem Weg nach Süden los gefahren sind.

image

Morgen steht die letzte Etappe unseres Urlaubs bevor: die Ankunft wieder daheim in München.