Zu Hause – Fazit

Wir sind wieder daheim und hatten einen tollen Urlaub. Zusammengefasst stellen wir fest:

  • Wir waren ganz oben in Lappland!
  • Wir müssen da wieder hin, aber das nächste Mal im Winter für Hundeschlitten-Safaris und Nordlichter.
  • Wir sind in 4 Wochen 7.560 Kilometer gefahren. Das ist eigentlich für die kurze Zeit zu viel.
  • Unser Bus funktioniert perfekt – als Fahrzeug und als Camper-Van.
  • Wir haben viele Rentiere gesehen.
  • Wir haben keinen Elch gesehen. Vielleicht hat Christiane doch Recht und der Elch ist ein Fabelwesen? Obwohl…

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Die letzte Nacht…

… dieses Urlaubs in unserem Bus.

Heute sind die wir keine 50 Kilometer gefahren: nur bis Bad Windsheim in die Franken-Therme. Hier haben wir zum Urlaubsabschluss noch einen schönen, erholsamen Wellness-Tag verbracht. Mit dem Highlight, dass die Franken-Therme einen voll gesättigten Salzsee hat (fast 30% Salzanteil), in dem man wie im Toten Meer wie ein Gummiball an der Oberfläche schwimmt.

Jetzt liegen wir – bei Regen – in unserem Bus und freuen uns noch auf guten Schlaf und die letzte Bus-Nacht dieses Urlaubs. Morgen sind wir wieder daheim!

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Mainfranken

Wir sind beim Wein angekommen, aber der Reihe nach: Wir fahren von Seesen eine ganze Weile Autobahn. Die Kaffeepause führt uns nach Fulda, eine Stadt, die durchaus mehr Zeit verdienen würde, als für eine Kaffeepause. Von dort fahren wir über Land durch die Rhön bis zum Main.

Durch Weinberge fahren wir am Main entlang. Leider gestaltet sich die Suche nach einem Übernachtungsplatz schwierig: Es gibt nur einen Campingplatz in Ochsenfurt, der Henrik nicht gefällt und sonst… Ach ja, der Platz muss ja auch dem Anspruch genügen, fußgängig einen schöne Ess- und vor allem Wein-Trink-Gelegenheit zu bieten.

Wir überlegen schon, 30 Kilometer zurück zu fahren, als wir in Eibelstadt über den Wohnmobil-Stellplatz beim Wassersport-Verein stolpern. Perfekt!

Ein knapper Kilometer Fußweg bis in den Ort und wir sind glücklich:

P.S.: Es ist – natürlich – nicht bei je einem Glas Wein für Christiane und Henrik geblieben.

P.P.S.: Wir hatten zusammen sechs verschiedene Weine 😉

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Bye Bye Scandinavia

Wir verlassen Dänemark – und damit Skandinavien – bei bestem Wetter.

Noch eine große Brücke – zwischen Sjaelland und Falster – und eine letzte Fähre –

zwischen Dänemark (Rõdby) und Fehmarn (Puttgarden) – und wir sind wieder in Deutschland.

Zur Übernachtung landen wir auf einem kleinen Campingplatz – mit dem typischen mitteldeutschen Flair – in Seesen.

Aber keine Angst, wir werden nicht schon morgen wieder in München sein: Wir haben uns entschieden, morgen in ein südhessisches oder nordbayerisches Weingebiet zu fahren und uns zwei Tage lang wieder vom (eher dünnen skandinavischen) Bier auf guten Wein zurück zu gewöhnen. Somit ist der Zieltermin für Zuhause weiterhin auf Samstag gestellt.

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Strecke gemacht

Wir kommen relativ früh los und fahren gen Süden. 

Kaffeepause am Göta-Kanal (den Anfang des Kanals hatten wir vor gut einem Jahr auf unserer Norwegen-Tour in Göteborg).

Und weil das Fahren passt und wir vom Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens leider nicht so viel sehen, denn die Straße auf der Westseite des Sees führt zwar meistens nah, aber leider auch meistens durch Bäume, Felder, Häuser oder Felsen getrennt, am Wasser entlang, kommen wir sogar bis Helsingfors. 

Und weil die Campingplatz-Qualität – zumindest soweit wir das während der Fahrt herausfinden können – in Schweden nicht so unserem Anspruch entspricht, setzen wir sogar noch über nach Dänemark.

Auf dem Stadtcampingplatz von Helsingør bekommen wir einen ordentlichen Stellplatz und können in der netten Altstadt gut zu Abend essen.

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Wieder in Schweden

Heute verlassen wir die Ålands: Von Eckerö nehmen wir die Fähre nach Grisslehamn in Schweden. Ganz unkompliziert haben wir das Ticket mit dem Smartphone online bestellt und mit der Buchungsnummer checken wir ganz unkompliziert am Terminal ein – so einfach, dass es in Deutschland so nicht funktionieren kann (was übrigens auch für die – egal wo wir waren – flächendeckende Mobilfunk-Internetversorgung bzw. freie Internet-Versorgung per WLAN gilt … inkl. eines schnellen Internets während der Schiffspassagen).

Das Schiff ist voll von Kaffeefahrern: Jeweils 2 Stunden von Schweden auf die Ålands und zurück laden zum Alkokolkaufrausch ein, den die Åland-Inseln gehören zwar territorial zu Finnland, aber durch ihren autonomen Status nicht zur Zollunion der EU. Ein Paradies für hochpreisgeplagte Nordländer. Da nimmt man 4 Stunden und ca. 16 € fürs Ticket gerne in Kauf. Entsprechende Mengen an Bier und anderen Alkoholika werden von Board geschafft (Für uns rentiert sich das aber nicht: Die Tax-Free-Preise liegen immer noch knapp über dem Niveau unserer Ladenpreise.

In Schweden fahren wir – gefühlt – durch die Kornkammer des Landes. Dass die daraus vorherrschende Farbgebung von gelben Kornfeldern und blauem Himmel für die Farben der schwedischen Flagge Pate standen, ist leider falsch (wir haben das gegoogelt).

Wir fahren auf der Höhe von Stockholm entlang des Mälaren (drittgrößter See Schwedens) ins Landesinnere und finden in Mälarbaden einen Campingplatz.

Leider ist der Campingplatz nicht halb so schön, wie es die Webseite verspricht. Der große offene Platz liegt in der zweiten Reihe. Direkt am See sind ein Golfklubb und ein öffentlicher Strand.

Mit Spaghetti Alio e Olio und gut gekühlten finnischen Bier geht dieser Tag zu Ende … Nur die Planung für morgen, die machen wir jetzt noch.

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Erholsam

Wir haben lange geschlafen, bei leichtem Meeresrauschen gefrühstückt und den Tag langsam kommen lassen.

Leider verbannt uns leichter Regen nachmittags in unseren Bus  – was der Erholung aber nicht schadet. Lediglich ein Kaffee im Campingplatz-Cafe und der Saunagang verlangen uns ansatzweise Bewegung ab.

Die Sauna, mit Holz befeuert und 

Blick auf die Ostsee ist genial. Und einmal Abkühlen im Meer kann Henrik sich nicht verkneifen.

Rechtzeitig zum Anfeuern des Grills für unser Abendessen ist der Regen vorbei und es zeigen sich blaue Stellen am Himmel.

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Eckerö

Wir sind auf der westlichsten Insel von Åland: Eckerö.

Die Empfehlung des Schiffs?Matrosen? gestern, auf einer der östlichen Inseln (in unserem Falle Överö/Föglö eine Nacht zu bleiben, war echt Geld wert. Anstelle von fast € 600 für die direkte Fahrt auf die Hauptinsel nach Långnäs zu bezahlen, sind wir für € 105 bis hierher gekommen. 

Die Überfahrt von Föglö nach Långnäs war nämlich in diesem Preis dann schon enthalten. Ist eine schlaue Idee der Åländer, so Übernachtungen zu generieren.

Hier auf Eckerö sind wir direkt am Strand auf dem Campingplatz Degersand untergekommen, auf dem wir bis Montag bleiben werden.

Heute haben wir hervorragend im Campingplatz-Restaurang (😉 schwedisch) Fisch gegessen.

Morgen werden wir faul sein, die Sauna nutzen und nochmal grillen. Und Montag geht es dann mit der Fähre rüber nach Schweden.

P.S.: Mittlerweile sind wir schon 5.500 Kilometer unterwegs. Genau seht Ihr das hier auf unserer aktuellen Reiseroute. Und auch in der Bildergalerie gibt es neue, nicht im Reisebericht veröffentlichte Bilder.

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Hopp auf die Ålands

Wir haben den schönen Stellplatz bei Grännas verlassen, denn wir wollten wissen, ob wir von Korppoo, an der Südspitze der Schärenrunde auf die Ålands kommen – und es hat geklappt:

Die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre verbringen wir in Korppoo, 

nehmen von dort die Fähre, um auf das Åland-Archipel zu „hoppen“

und sind – mit einmal umsteigen in Kökar und einem Zwischenstopp in Sottunga (klingt nach einer Seeräuberfestung vor 250 Jahren in der Karibik?!) – 

in gut sechs Stunden auf Övrö gelandet. Auf die Nachbarinsel Föglö – es geht wieder mit dem Auto auf der Straße entlang – bekommen wir eine exklusive Kabelfähre (wir sind die Einzigen hier unterwegs).

Die Nacht verbringen wir auf dem einzigen Campingplatz der Insel – mit einem tollen Blick in die Abendsonne und einem kühlen Bier.

Morgen fahren wir dann nach Långnäs, die Hauptinsel der Ålands. Mal sehen, was die Insel zu bieten hat.

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Wir sind in den Schären…

… südlich von Turku und haben einen schönen Stellplatz gefunden.

Laut Besitzer ist es „nur“ ein Stellplatz – mit Plumpsklo und Sauna.

Denn einen Campingplatz betreibt er nicht.

Ob wir morgen hier bleiben, oder die Schären Runde weiterfahren oder gar von hier auf die Ålands übersetzen…

… hängt am Wetter, unserer Lust und den Möglichkeiten von den Åland-Inseln nach Schweden zu kommen. 

Wir werden sehen!

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Kulosaari & Bummeln

Auch heute geht es wieder in die City von Helsinki. Aber erst machen wir einen Stopp auf Kulosaari – die Insel, auf der Henrik mit ca. 4 Jahren bis zum Umzug 1972 nach Deutschland gelebt hat.

Mit ein wenig Fernhilfe (zur Bestätigung von Henriks Erinnerung) aus München ist das richtige Reihenhaus identifiziert: Rantatöyry 5.F.

Nachdem wir 2012 schon das Haus in Lautasaari besucht haben, kennt Christiane nun die beiden finnischen Wohnstätten aus Henriks frühester Kindheit.

Weiter geht es in die City und wir bummeln durch Stockmanns, Marimekko und weitere Läden – bis wir wieder am Marktplatz angelangt sind. Dort steigen wir in die Tram und fahren in den Stadtteil Kallio, wo wir auch wieder ein wenig Bummeln, bis wir – zu Fuss – 

am Yachthafen angekommen sind, wo wir mit Blick auf die Segelboote zu Abend essen.

Von dort zurück zum Bahnhof und mit der Metro zum Campingplatz. Morgen suchen wir uns dann einen Ort am Meer, an dem wir noch ein paar Tage ausspannen können.

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Helsinki mal anders

Da wir ja schon mal hier waren (2012), haben wir auf das übliche Touristenprogramm verzichtet. 

Nach einem Frühstück in der Sonne fahren wir mit der Metro in die City und genießen das schöne Wetter beim Schlendern über den Markt und einem Kaffee auf den Esplanaden. Und wir entscheiden uns für eine Sightseeing-Tour per Boot rund um die Inseln der Stadt.

(Zum Vergrößern bitte die Karte anklicken.)

Danach noch – ein Muss – in die Felsenkirche.

Wenn nicht ständig Busladungen von Touristen hier ausgekippt würden, dann könnte man noch besser entspannen. Obwohl, mit ausreichend Zeit gelingt es doch. Wer möchte, kann hier den Eindruck im Video nachempfinden.

Auf der Suche nach einem Restaurant finden wir dann noch abseits der Fastfood-Angebote etwas versteckt im Regierungsviertel, bei dem wir – nach den Burgern, Schnell-Pizzas und Co. der letzten Tage – hervorragend zu Abendessen (ein Flasche Rotwein inklusive).

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Iittala

Kein Wetter zum Bleiben, daher verlassen wir heute morgen schon wieder Ruovesi und kümmern uns lieber um den „eigentlichen Grund“ unserer Finnland-Reise: das Aufstocken unseres Porzellans.
Auf dem Weg nach Iittala machen wir einen Abstecher nach Luhtanranta bei Tampere. Das ist das Jugendlager, dass Henrik vor 35 Jahren das erste Mal im Rahmen der deutsch-finnischen Jugendbegegnung der evangelischen Kirchen München und Tampere besucht hat. 

Es steht ein neues Gebäude dort, aber die Sauna ist immer noch die Gleiche: Ort gefunden.

In Iittala, im Werksoutlet wird dann unser Geschirr auf die gewünschte Menge – wie bereits in München geplant – erweitert und sicher in den mitgebrachten Transportbehältnissen verstaut (Gäste werden davon bei nächster Gelegenheit partizipieren).

Iittala gehört (mittlerweile) zur finnischen Fiskars-Group und produziert am namensgebenden Standort seine Glaswaren.

Und Dank eines genialen, offenen Besucher Konzepts kann man sehr schön bei der manuellen Glasbläserei zusehen (Wir wissen jetzt, wie die Tropfengläser und unsere Kerzenständer entstehen).

Zu guter Letzt fahren wir noch bis auf den Campingplatz Rastila in Helsinki. Bei schönem Wetter genießen wir unser Tagesabschluß-Bier.

Morgen und ggf. Übermorgen werden wir Helsinki besuchen, um dann in den Schären zwischen hier und Turku noch ein paar erholsame Tage zu verbringen, bevor wir nächste Woche die Fähre nach Schweden nehmen.

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Reisetag

Der Oulujärvi verabschiedet sich mit trüben aber trockenem Wetter – das bleibt fast den ganzen Tag so.

Wir verlassen Manamansalo mit der Autofähre (und haben vom Timing richtig Glück, dass wir nicht allzu lange warten müssen).

Ansonsten ist der Tag ein reiner Reisetag. Aufgelockert durch einen Tank- und Kaffeestop in einem kuriosen Glocken-Sammlungs-Kahvila.

Das Restaurant heißt Vaskikello (was Bronze- oder Messingglocke bedeutet),l und die zugehörige Webseite erzählt, dass als Emblem eine Messingglocke neben der Eingangstür aufgehängt wurde. So einfach war der Ursprung der Glockensamlung, die jetzt über tausend Glocken – von ganz klein, bis hin zu großen, z.T..aus Deutschland stammenden Kirchenglocken – beinhaltet.

Die weiteren Stops entlang des Weges sind typische, finnische Landschaften.

Am Ziel – der Campingplatz in Ruovesi – ist das Wetter dann anders: Es regnet in Strömen. Wir checken nur kurz ein, fahren aber direkt mit dem Bus in den Ort zum Essen und suchen uns erst bei der Wiederankunft einen Stellplatz. 

Mal sehen, wir das Wetter morgen ist und ob wir noch einen Tag bleiben (schön wär’s hier ja) oder gen Helsinki weiterfahren.

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Saubere Planung

Leider ist das Wetter heute schlechter, als angekündigt. Aber wir machen das Beste daraus: lange schlafen, gut frühstücken (im Bus) und die Grobplanung für die nächste Woche machen – heute ist ja leider schon Urlaubsmitte.

Und wir gehen wieder in die Sauna – da haben wir uns schon den ganzen Tag darauf gefreut.

Das ganze Sauna-/See-Ensemble findet Ihr hier (zum Vergrößern bitte anklicken):

Danach noch ein kaltes Bier (Olut, Stärke III) in der Campingplatz-Baari und den „Mitesser“ fotografieren.

Morgen geht es dann nach Rouvesi – das ist von hier der halbe Weg nach Helsinki.

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Waschtag

Wer unsere Urlaubsblog verfolgt, kennt solche Bilder. Heute war Waschtag!

In der Früh war Henrik im seeeeehhhhhr flachen See.

Dann die Wäsche in der Maschine und zum Trocknen auf die Leine.

Und vor dem Abendessen waren wir dann hier in der Sauna. Und das war so schön, dass wir für morgen gleich wieder eine Session gebucht haben.

Zum Abendessen haben wir wieder gegrillt und genießen nun noch ein Lagerfeuer vor herrlicher Kulisse.

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Oulujärvi – g**lster Stellplatz (bisher)

Heute haben wir Lappi verlassen … die Rentiere sind aber noch da. Mit einer kleinen Träne, dass wir zwar noch weit weg, aber doch wieder Richtung Heimat unterwegs sind, blicken wir zurück:

Gefahren sind wir gut 300 Kilometer von Rovaniemi nach Süden auf die Insel Manamansalo im Oulujärvi. Die Insel, das hatten wir vorher gelesen, ist bekannt für ihre Sandstrände und daher auch beliebt bei den Finnen. Glücklicherweise ist schon quasi Nachsaison und der riesige Campingplatz ziemlich leer. Was für uns bedeutet: Wir haben den g**lsten Stellplatz (bisher) unseres Urlaubs.

Und weil Bilder mehr sagen als Worte:

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Santa Claus und Sukulanrakka

Angeblich wohnt Santa Claus am Polarkreis in Rovaniemi. Aber wenn man sich den Rummel im Santa Claus Village ansieht und gleich mehrfach an verschiedenen Stellen das Angebot bekommt, sich mit dem Joulupukki fotografieren zu lassen, dann beschleichen einen schon ein paar Zweifel.

Immerhin kann man dort den Polarkreis überschreiten bzw. mit einem Fuß nördlich und mit dem Anderen südlich stehen.

Für uns reicht diese Erfahrung mit den Santa Clauses und wir fahren lieber 30 Kilometer zu den Hiidenkirnut von Sukulanrakka.

Das sind eiszeitliche, riesige Steinkessel, die durch Mahlsteine und Gletscherwasser in den Fels geschliffen wurden.

Und das Ganze – natürlich – in einer typischen, finnischen Waldlandschaft aus Bäumen und hohen Felsen, von denen man auch einen tollen Blick auf die Umgebung hat.

Wieder zurück am Campingplatz haben wir heute gekocht: Es gibt Nudeln mit einer Soße aus Knoblauch, frischen Tomaten und geräuchertem Rentier-Hackfleisch.

Morgen fahren wir dann weiter zum Oulujärvi und verlassen somit Lappland. Nach einer Woche hier oben  – und fast zwei Wochen unseres Urlaubs – müssen wir leider weiterziehen, wenn wir in Ruhe und mit vielen weiteren Eindrücken, entspannt und erholt, in gut zwei Wochen wieder daheim ankommen wollen.

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Marttiini & Artic Museum

Heute haben wir Rovaniemi angeschaut. Wobei der Ort im Ortskern nicht wirklich viel zu bieten hat. Aber aus Rovaniemi kommen die weltbekannten Marttiini Pukko, die wir sowohl im Fabrikverkauf anschauen, als auch kaufen konnten (Henrik).

Und es gibt das Arktikum Science Center & Museum in dem ganz toll sowohl Geschichte der Region (auch die der 100jährigen Unabhängigkeit Finnlands),

die der Sami und der nordischen Bevölkerung insgesamt, als auch der Einfluss des Menschen auf die arktische Natur,

sowie die Natur hier oben an sich dargestellt wird.

Wir haben die Chance gleich schon mal genutzt und ein Foto von Christiane mit (ausgestopftem) Elch gemacht…

… für den Fall, dass wir wirklich keinem echten Exemplar begegnen sollten.

Danach waren wir noch in einem beeindruckenden Kunstmuseum und haben bestens in einem Restaurant zu Abend gegessen.

BTW, wer sagt eigentlich, dass es am Polarkreis kalt ist?

Zum Blogschreiben und Absacken sitzen wir noch gemütlich in der Sonne auf dem Campingplatz, schauen über den Fluss Kemijoki und schauen auf Rovaniemi.

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Rovaniemi

Die Nacht war nass (was uns im Bus nicht stört), der Morgen aber leider auch. So haben wir im Bus gefrühstückt. Und es ist kalt geworden: Der See ist heute wärmer als die Luft… Wir haben es nicht ausprobiert.

Wir haben also nach dem Frühstück zusammengepackt und sind losgefahren: Ziel Rovaniemi. 

Damit wir nicht „immer“ nur die großen Straßen fahren, haben wir einen kleinen Umweg gemacht und sind mit Ölsandstraße 

und etlichen Rentier-Begegnungen (ein kurzes Video findet Ihr hier) belohnt worden –

 nicht zu vergessen mit Päivan Kahvi ja Munkki bei einem Stopp in einem Kahvila (viel Spaß beim Übersetzen 😀).

Den Regen konnten wir dann hinter uns lassen. Wir haben einen guten Stellplatz auf dem Stadtcampingplatz von Rovaniemi bekommen und im „Biergarten“ an der Jätkänkynttilä (Holzfällerkerzenbrücke) zu Abend gegessen.

Morgen – und wenn die Zeit nicht reicht – und Übermorgen werden wir uns die Sehenswürdigkeiten die Hauptstadt Lapplands in Finnland, die direkt am Polarkreis liegt, ansehen.

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Achtung! Diese Bilder könnten Sie erschrecken!

Ein fauler Tag: Lange schlafen, nichts tun und den Tag genießen – so verbringen wir diesen Sonntag.

Unterbrochen wird die Faulheit nur von einem Spaziergang über den weitläufigen, naturbelassen Waldcampingplatz und – jetzt kommt’s: Zartbesaitete bitte nicht weitergucken…

Wir haben uns eine Sauna gegönnt und uns im 12°C warmen See erfrischt.

Henrik ganz, Christiane immerhin mit den Füßen.

Morgen brechen wir hier am Inari-See – der Ukonjärvi ist ein südlicher Ausläufer des Sees – unsere Zelte ab und fahren ca. 300 Kilometer nach Süden in die Hauptstadt von finnisch Lappland: Rovaniemi.

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Ukonjärvi

Eigentlich wollten wir nur am Inari-See umziehen. Aber der Campingplatz, den wir auf der Straßenkarte am Nordufer des Sees entdeckt hatten, war dann doch nicht unser Fall: etwas zu einfach und lieblos.

Da wir schon auf der Straße Richtung Kirkenes unterwegs waren (das wären nur noch ca. 100 Kilometer gewesen), waren wir kurz in Versuchung, den Abstecher an den östlichsten Punkt Norwegens zu machen. Da wir aber nicht wissen, ob wir problemlos ein Tagesvisum bekommen würden, um dann morgen mit einer kurzen, notwendigen Passage am Südufer des Inari-See weiterfahren zu können, haben wir uns dagegen entschieden.

Also umgedreht, wieder durch den Ort Inari und weiter in Richtung Ivalo. 

Dort haben am Ukonjärvi einen schönen Wald-See-Campingplatz gefunden.

Hier haben wir erstmals das Vorsegel – zum Ausprobieren – angebracht. Mal sehen, falls es regnen sollte, was es bringt.

Und, da wir in Inari noch eingekauft hatten (wir sind davon ausgegangen, dass wir heute „einsamer“ übernachten werden) haben wir zum Kochen den Grill angeworfen:

Rentier-Bratwurst und Piirakka!

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Tour auf dem Inari-See und Besuch bei SIIDA

Heute haben wir eine Bootstour auf dem Inari-See gemacht. Das Ziel dieser gebuchten Tour war die lnsel Ukonsaari. Der Ukonkivi-Felsen ist eine historische heilige Stätte der Samen. Diese heiligen Stätten galten als Wohnstätte von Göttern, Geistern und Elfen. Die höchste Gottheit war Äijih (auf Finnisch Ukko), der Name leitet sich aus dem Donnergrollen ab.

Und wir haben SIIDA besucht, das Sami-Museum hier in Inari. Und wir waren sehr positiv überrascht hier keine Wiederholung des Sami-Museums aus Karasjok (Norwegen 2016 !) zu erleben, sondern eine – für uns – sehr gute Erweiterung über die Geschichte und das Leben und die Natur der Sami zu finden.

Bilder

Hier findet Ihr eine Auswahl der Bilder des heutigen Tages.

 

Route

Und hier haben wir die Route des Bootes aufgezeichnet.

 

Links

Und hier – für alle die mehr wissen wollen – findet Ihr weiterführende Links:

 

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Fast faul…

… waren wir heute. Denn wir sind nur direkt an einen Seestandplatz umgezogen, haben den Blog auf Vordermann gebracht (Ihr könnt nun unsere bisherige Reiseroute verfolgen und die ersten Bilder sind in der Galerie eingestellt),

wir haben Wäsche gewaschen (und wegen eines Gewittert im Bus zum trocknen aufgehängt) und sind zum Abendessen in den Pub des benachbarten Hotel zum Rentier-Burger-Essen gegangen.

Für morgen haben wir aber einen Plan: Wir werden uns mit der lokalen Sapmi-Kultur beschäftigen. 

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Wir sind am Inari-See!

Heute haben wir es etwas früher geschafft los zu kommen. Denn mit der Zeitverschiebung (+ 1 Stunde) brauchen wir ja länger, als die Reisezeit.

Um 10:30 Uhr – Schweden-Zeit – überqueren wir den Polarkreis … ein gutes Jahr nachdem wir das zuletzt auf unserer Norwegen-Reise getan haben. Diesmal auf dem Landweg und ohne Eistaufe!

Um 12:50 Uhr – Finnland-Zeit – sind wir dann in Soumi.

Mit Kahvi, Pulla und Karjalaniirakka genießen wir unsere erste Rast in finnisch Lappland.

Der Weg Inari bedeutet auch, dass wir ca. 75 Kilometer Ölsandstraße fahren „dürfen“. Nach den ersten Schlaglochtreffern hat Henrik es meistens ziemlich gut raus, die Straße zu lesen und die meisten Schlaglöcher zu vermeiden.

Die letzten 100 Kilometer bis zum Inari-See geht es durch die Pampas. Hier gibt es außer Rentierzucht eigentlich nichts – was für uns aber bedeutet, dass wir mehr als eine Begegnung mit den Tieren unterwegs haben.

Wir werden nun die nächsten zwei oder mehr Tage hier am Inari ausspannen und uns erholen. Was bei schönem Wetter und 28°C !!! (um 18 Uhr Ortszeit) nicht schwer fallen wird.

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Wir haben es nicht geschafft…

… heute

  • den Polarkreis zu erreichen.
  • nach Finnland zu kommen.

Denn wir haben

  • für Christiane im Fabrikverkauf von Fjäll Räven ein Hose gekauft (denn die ein Hose, die sie eingepackt hat, gehört Henrik und da der sooooo schlank ist 😉…)
  • einen Werkstattbesuch mit unserem Sprinter absolvieren müssen, weil uns ein Steinchen in die Bremse gehüpft ist und der Fahrsound besorgniserregend war (Danke, an den jungen Werkstattmontuer, der schnell das Rad demontiert und das Steinchen entfernt hat…)
  • Wir bei einer Pause Waffeln essen „mussten“ und damit sehr an Norwegen im letzten Jahr erinnert wurden.

    Aber wir haben heute immerhin das Notdland erreicht und sind nun bereits in Sapmi (dem Land der Sami oder auch Lappland genannt).

    Unser Campingplatz heute ist ein Stellplatz an der Ostsee bei Råneå. Hier gibt es weder Strom noch fließend Wasser, aber wir sind ja bestens ausgerüstet.

    Und wir genießen die Ruhe hier – die Stille ist so groß, dass man sie ganz laut hört.

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    Weitere 650 km

    Und wieder ein langer Fahrtag zu Ende. Wir haben weitere 650 Kilometer geschafft. 

    Trotzdem werden Finnland und den Inarisee frühestens am Mittwoch erreichen. Aber vielleicht können wir morgen bis zum Polarkreis … mal sehen.

    Heute haben wir – mit ein bisschen suchen – einen kleinen Campingplatz etwas abseits der E4 (das ist unsere Route nach Norden) gefunden. In Barsta Hamn stehen wir direkt am Meer. Und weil es leider etwas kühl ist, gibt es das Abendessen im Bus … aber mit einer unbezahlbaren Aussicht.

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    Schweden

    Wir haben relativ lange geschlafen. Und wir sind beide mit der Erkenntnis aufgewacht: Es ist uns egal, wenn es nachts heftig regnet. Wir müssen morgens kein nasses Zelt zusammenlegen.

    Nach dem Frühstück draußen, einer Dusche und der erfreulichen Tatsache, dass sowohl der eine Scheinwerfer des Sprinters (der war leider aufgrund einer nicht richtig verschlossen Abdeckung angelaufen), als auch der ABS-Sensor (der war gestern bei dem vielen Starkregen „abgesoffen“, und ohne den funktioniert der Tempomat nicht – blöd auf langen Strecken mit konstanter Geschwindigkeit) wieder trocken sind und funktionieren, machen wir uns wieder auf den Weg … immer weiter nach Norden.

    Dänemark verlassen wir über die Öresundbrücke nach Malmö in Schweden. Wir kommen heute bis Kolmården, ca. 150 Straßenkilometer vor Stockholm.

    Mit Räucherfisch, Käse, Tomaten, Gurken und Dosenbier beschließen wir diesen Reisetag – nicht ohne noch ein paar Schritte an die Ostsee zu gehen.

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    Sjaelland

    Nach einem guten Frühstück im Schloßgewölbe von Schloß Issigau …

    … wir waren faul und haben darauf verzichtet, ein eigenes Frühstück zu machen, haben wir uns auf die Weiterfahrt gemacht: Ein ziemlich langer Fahrtag durch viel Regen und mit einer größeren Stauumfahrung bringt uns aber noch sicher über die Ostsee nach Dänemark.

    Und dort finden wir einen netten Campingplatz auf Sjaelland direkt am Meer.

    Dänisches Bier zum Abendessen und vor Allem ein dänisches Eis beschließen den zweiten Reisetag. Glücklich in Skandinavien angekommen haben wir heute Abend das erste echte Urlaubsgefühl. Gute Nacht!

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    Nach der Arbeit noch bis an die Grenze

    Wir haben heute anscheinend zeitgleich zu arbeiten aufgehört, denn wir haben uns unverabredet kurz vor der Borstei mit den Rollern getroffen. Noch ein Kaffee, dann Klamotten packen, diese und alles andere, was wir schon die letzten Tage vorbereitet haben in den Sprinter gepackt und dann geht’s um 14:30 Uhr los nach Norden.

    Geschafft haben wir es an die Grenze von Bayern: Am Schloß Issigau haben wir auf dem kleinen Campingplatz einen schönen Platz gefunden. Jetzt sitzen wir zum Essen im Biergarten, genießen ein kühles Bier und freuen uns auf die erste Nacht im Bus.

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    Abschied mit Highlight

    Packen, auschecken und dann zur ausgesuchten Frühstückslocation – so beginnt der Heimreisetag für uns.

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    Aber da unser Flieger erst am späten Nachmittag abhebt, beschließen wir, uns an dem Strand von Schottland und dem Meer zu verabschieden – wir sind wieder an der Ostküste und damit an der Nordsee – an dem wir vor 14 Tagen begonnen haben.

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    Diesmal nehmen wir uns die Zeit, nicht nur den gelben Ginster und die im Hintergrund liegende große Düne aus der Ferne zu bewundern. Diesmal geht es an den Strand.

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    Und was ist das für ein Abschied von Schottland: Eine riesige Kolonie von Seehunden sagt „Auf Wiedersehen“.

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    Was würden wir jetzt für die funktionierende große Kamera geben… Aber mit Hilfe des Fernglases, das wir als Teleobjektiv für das Handy benutzen, können wir doch ein paar tolle Fotos von den Seehunden machen.

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    Noch einen Abstecher durch die Dünen

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    und wir müssen uns auf den Weg zum Flughafen machen.

    In den kommenden Tagen werden wir unseren Schottland-Urlaubs-Blog noch mit den fehlenden Inhalten versehen: Reiseroute und Links, Bewertungen der Unterkünfte und Restaurants bei TripAdvisor, zusätzlich Bilder in der Galerie und den Reisebericht werden wir in die chronologische Reihenfolge bringen – also bitte die kommenden Tage nochmal reinschauen.

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    Beannachd leat! (Auf Wiedersehen!)

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    Aberdeen

    Unser letzter ganzer Tag in Schottland in diesem Urlaub.

    Nach einem Frühstück außerhalb unseres Guesthouses (dort gibt es „nur“ die Übernachtung), erlaufen wir heute Aberdeen.

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    Old Aberdeen ist am nördlichen Ende der Stadt und der Name verspricht leider mehr, als wir erleben.

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    Aber St. Machars Cathedral ist sehenswert.

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    Und beim Weg zurück zum Hafen können wir aber nochmals den Nordseestrand genießen.

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    In Footdee (sprich: Fittie), dem Viertel direkt an der Hafeneinfahrt, haben wir dann doch noch ein historisches Aberdeen.

    Aberdeen selber hat ca. 210.000 Einwohner (davon ca. 10% Studenten), ist die Öl-Stadt Europas

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    und wird wegen der überwiegend aus Granit gebauten Häuser auch silberne Stadt genannt (wobei der am Hafen auch zu lesende Begriff „Silber Darling“ vom Heringsfang aus dem 19. Jahrhundert stammt).

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    Bei strahlendem Wetter geht dieser Tag zu Ende. Wir beschließen unseren letzten Abend dieses Schottlandurlaubs in einem gemütlichen Pub bei local beer and local food.
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    Wir sind dazu im Slains Castle gelandet – einer zum Pub umgewidmeten Kirche, voll mit Graf Dracula, Hexen und Co.: sehr kultig, aber bei uns unmöglich.

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    Byebye Highlands

    Heute haben wir die Highlands verlassen.

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    Die in den letzten zwei Wochen so bewunderte Natur verändert sich rasch zu Landschaften, die auch ins Oberbayerischen passen würden.

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    Ein Highlight gibt es aber noch: Wir fahren an einer Reihe (im wahrsten Sinne einer neben dem anderen) Skilifte vorbei: The Lecht – Skifahren im Schottland (oder Oberbayern?).

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    Auf unserem Weg nach Aberdeen wird es immer flacher und grüner.

    Und von der Queen dürfen wir auch schön grüßen:

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    Wir besuchen ihre Sommerresidenz in Balmoral.

    Morgen ist dann Stadtbesichtigung von Aberdeen auf dem Programm. Eine urbane Eingewöhnung hat uns der Stau beim Reinfahren in die Stadt – in München wär’s nur eine Zähflüssigkeit – schon beschert.

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    Auf zum Loch Ness

    Heute begrüßt uns der Tag mit Sonne

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    und wir haben einen tollen Blick auf den Loch Harbost, als wir uns von unseren Gastgebern verabschieden.

    Es wird zwar auch heute kein Tag ohne Regen sein, aber er ist überwiegend sonnig und – ohne Wind – sogar richtig warm.

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    So werden wir beim Verlassen der Isle of Skye noch mit einer fantastischen Sky(e)line beglückt.

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    Wir nehmen – mal wieder – eine Single Track Road und verlassen die Insel mit einer Fähre abseits der Hauptroute.

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    Es geht heute auf unserem Weg zum Loch Ness so richtig in die Highlands und wir werden bei Glen Garry mit spektakulären Landschaften belohnt.

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    Was für eine Meisterleistung der Natur.

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    Am Loch Ness fahren wir am Westufer einmal bis Inverness und am Ostufer zurück nach Foyers.

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    Hier haben wir ein Zimmer in einem kleinen Hotel mit Loch-Blick.

    Morgen geht es zurück nach Aberdeen. Wir wollen uns am Freitag diese Stadt ansehen, bevor am Samstag der Flieger zurück nach Hause geht.

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    Ein Tag ist zu wenig…

    … um der Isle of Skye gerecht zu werden.

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    Hinter jeder Kurve sieht diese Insel anders aus und vieles müsste man sich zusätzlich erwandern.

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    So haben wir heute nur zwei Spaziergänge gemacht: Zum Neist Point, dem westlichsten Punkt der Insel – hier ist Henrik ausgerutscht und auf die Kamera gefallen (alle weiteren müssen wir nun mit dem Handy machen, da die Spiegelreflexkamera zu schaden gekommen ist und hoffentlich repariert werden kann) – und zum Coral Beach, wo sich die Seehunde tummeln (wir haben sie durchs Fernglas beobachten können).

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    Und dann haben wir den Rest der Insel umrundet. Wie gesagt, mit den unterschiedlichsten Ausblicken.

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    Bei Kilt Rock stürzt sich Mealt Fall 55 m aus dem gleichnamigen Mealt Loch ins Meer.

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    Und keine 50 m weiter sieht die Steilküste wieder anders aus.

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    Und die Cullins, der Bergzug kurz vor unserem B&B zeigen ein weiteres Gesicht der Insel.
    Wir müssen unbedingt nochmal hier her. Ein Tag wird – wie gesagt – der Isle of Skye nicht gerecht. Und bei schönem Wetter muss sie noch spektakulärer sein.

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    Den Tag lassen wir – wie gestern schon – in Carbost im Old Inn ausklingen (für M/I extra mal ein Bild mit Mensch).

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    Isle of Skye

    Wir haben in der Hütte auf der Campsite erstaunlich gut geschlafen und auch das Frühstück, das hier angeboten wird mundet.

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    Über den Bealach Na Ba, den mit 2053 feet (626 m) höchsten befahrbaren Pass geht es heute auf die Isle of Skye. Eigentlich kann man die von der Passhöhe perfekt sehen, aber die Insel ist leider in Wolken gehüllt.

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    Diese Wolken haben den umliegenden Bergen einen Hauch von Neuschnee beschert – bei 2,5 °C auf der Passhöhe kein Wunder.

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    Aber das Wetter bessert sich, die Sonne scheint bei unserem Abstecher am Loch Dughall vorbei nach Achnasheen.

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    Hier drehen wir um und fahren zurück. Und es ist mal wieder beeindruckend: Gleiches Tal, gleiche Berge und gleiche Lochs: aber eine völlig andere Wahrnehmung der Landschaft.

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    Auf der Isle of Skye ist das Wetter leider immer noch trüb (wie am Morgen bereits vom Bealach Na Ba gesehen). Wir lassen uns aber die Stimmung nicht eintrüben … die Landschaft hier bietet trotzdem großartige Aussichten.

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    Und auf den kleinen Straßen auch mal nächste Begegnungen mit einheimischen Highland Cattle (schottischen Hochlandrinder) und nicht nur mit Schafen.

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    Auf der Isle of Skye werden wir bis Mittwoch bleiben – wir haben uns in Carbost einquartiert. Wir hoffen auf ordentliches Wetter, um die nochmals ganz andere Landschaft gegenüber dem schottischen Festland ungetrübt genießen zu können.

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    Applecross

    Wir werden zum Frühstück mal wieder verwöhnt – die Menschen sind hier alle so außergewöhnlich nett und zuvorkommend. Das wäre im Alltag daheim so wünschenswert.

    Leider ist die Regenfront nicht schon in der Nacht komplett durchgezogen.

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    Wir fahren bei heftigem Regen los und können uns vorstellen, wie besonders schön es hier bei gutem Wetter sein muss.

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    Besonders in den Bergen ist das schade, aber es gibt immer wieder Regenpausen (wenn auch nur für wenige Meter oder Minuten) und so entdecken wir durchaus immer wieder neue Aspekte dieser wilden Landschaft.

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    Nachmittags wird das Wetter erheblich besser und die Sonne kommt immer öfter raus.

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    An einem Strand vor Applecross können wir sogar trocken Spazierengehen und in der Ferne die ersten Eindrücke der Isle oft Skye mitnehmen.

    Unterkunft ist in den kleinen Applecross nur schwer zu kriegen – kaum B&Bs und die alle belegt.

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    Dank der Empfehlung einer Landlady, bei der wir uns unterwegs mit Tea & Coffee erwärmt haben, ergattern wir auf den Campsite von Applecross eine Schlafhütte – Schlafsäcke haben wir ja dabei.

    Nachtrag:
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    Abendessen im Applecross Inn mit Local King Scallops und Applecross Bay Prawns. Dazu lokales McEwans Beer und als Dessert Strawberry Eton Mess und Plum&Apple Crumble.

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    Wasser…

    Heute ist der bisher regenreichste Tag unseres Schottlandurlaubs.

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    Und trotzdem beeindruckt uns die immer wieder wechselnde Landschaft.

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    Abwechselnd karg, dann wieder blütenreich mit gelbem Goarse und heute auch der eine oder andere Wald mit hohen Bäumen. Immer aber Wasser: Ozean, Loch, Fluss oder Regen – Wasser hat es hier im Überfluss.

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    Besonders beeindruckend ist der Corrieshalloch Gorge (= Ugly Hollow). Hier stürzt der River Droma mehr als 100 m in die Tiefe. Der höchste freie Fall beträgt immerhin 45 m. Die zugehörige Schlucht, die in der letzten Eiszeit entstanden ist, ist nur um die 10 m breit.

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    Apropos Eiszeit: Auf den umliegenden Bergen liegen noch Reste des vergangenen Winters.

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    Unser Ziel heute ist Aultbea und das B&B von Pauline und Phil. Der Blick aus dem Zimmerfenster ist gigantisch – wie man sieht.

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    Ach ja, zum Essen mussten wir zwar 20 km fahren – in Aultbea gibt es nur ein Restaurant und das war ausgebucht – aber das hat sich rentiert. Wir hatten ein opulentes Mahl mit allerlei Wassergetier (andere sagen auch Meeresfrüchte dazu). Da wir uns nicht entscheiden konnten, haben wir Tapas auf schottisch interpretiert und einmal alle Starters geordert: Fischsuppe, Muscheln, Scallops, Lachs und Krabben – und alles direkt von hier, sagenhaft!

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    Südwärts: Hohe Berge und Atlantik

    Wir verabschieden uns von unseren freundlichen Gastgebern Sarah und Neil und verlassen mit Durness auch die Nordküste. Von nun an geht es wieder Richtung Süden.

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    Den ersten Abstecher von der Highland Tourist Route machen wir am Loch Inchard. War es gestern noch nicht zweifelsfrei Nordsee oder schon Atlantik. Heute ist es eindeutig: Wir haben den Atlantik erreicht.

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    Es geht durch wunderschöne Highlands mit zwangsläufig häufigen Fotostopps. Immer wieder ist der Atlantik in Sicht …

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    … oder hohe Berge mit bis zu 850 m Höhe …

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    … oder eines der unzähligen Lochs, in unterschiedlicher Größe.

    In Lochinver, unserem heutigen Zielort, gestaltet sich die Zimmersuche einfacher als gedacht: Obwohl wir gestern noch einige Absagen auf unsere E-Mail-Anfragen bekommen haben, kriegen wir im ersten Hotel, in dem wir es versuchen, ein Zimmer – preislich allerdings eher am oberen Ende (menschlich aber genau so nett und hilfsbereit, wie bisher überall hier in Schottland.

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    Weil wir das mit dem Zimmer so schnell hin bekommen haben, fahren wir noch an den nahegelegenen Strand – einmal Atlantik zum Anfassen.

    Und jetzt geht es hier in Restaurant. Die Speisekarte verspricht Fisch, Krabben und Muscheln!

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    Abstecher zu den Lochs

    Heute verlassen wir die Küste für einen Abstecher zu den Lochs hier in den Highlands.

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    Zuerst fahren wir entlang des River Naven zum Loch Naven. Die Straßen sind hier oben alle meist einspurig mit regelmäßigen Passung Places. Das ist auf der Straße entlang des Loch Naven nicht anders, herausfordernd hier sind die Holzlaster, die – weil sie leer sind – ganz schön schnell unterwegs sind. Gut das wir vorausschauend fahren.
    Der nächste Loch ist der Loch Loyal, dessen angrenzenden Berge schon die bis 763 m hoch sind.

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    Den nächsten Abstecher machen wir zum Loch Hope. Hier ist die Straße nur noch ein asphaltierter Feldweg, der Ben Hope (das ist der zugehörige Berg) hat schon 927 m Höhe.

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    Hier fahren wir „nur“ bis zum Dun Dornaigil Broch, dem Rest eines ca. 2.000 Jahre alten Wohn- und Vorratsturms. Hier drehen wir um und fahren zurück zur Küstenstraße, die ab hier auch überwiegend einspurig ist.

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    Der letzte Loch, der auf dem heutigen Weg liegt, ist der Loch Eriboll: mit 60 m Tiefe der tiefste Meeresloch Schottlands. Nach einem Teepause in einem sehr einfachen Teahouse sind es nur noch wenige Meilen bis Durness.

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    Die (Sand)Strände hier oben sind der Wahnsinn und so haben wir uns bereits gestern per Mail ein Zimmer in Churchend Cottage B&B für zwei Nächte gebucht. Morgen soll es auch wettermäßig wieder besser sein (gerade regnet es in Strömen) und dann wollen wir hier die Natur so weit wie möglich zu Fuß erkunden.

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    Wir lassen unseren Tag im Pub bei Kaminfeuer, Beer und Fish&Chips ausklingen.

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    Nördlichster Punkt

    Wir hatten eine angenehme Nacht im Pink Room. Und ein einzigartiges, sehr liebevolles Frühstück.

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    Ian, unser Gastgeber war sehr nett und wir haben uns königlich über seinen Aufreger bzgl. des Schulausflugs seiner Söhne amüsiert: Ein Tag Camping und die Kinder müssen soviel mitnehmen, dass der üppige, geforderte Medipack auf jeden Fall dafür eingesetzt werden muss, um den Bruch zu beheben, den sich die Kinder zwangsläufig holen werden.

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    Nach dem Auschecken fahren wir das Stück zurück nach Wick, tanken und machen uns dann entlang der Küste weiter auf nach Norden.
    Die Gegend wird einsamer, das mobile Internet noch schlechter (deshalb konnten wir den Eintrag von gestern auch erst heute mit WLAN im Hotel hochladen).

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    Apropos Norden: Wenn wir unsere Karte richtig lesen, dann sind die Klippen bei Dunnets Head der nördlichste Punkt der schottischen Festlandküste.

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    Die Inseln, die man im Hintergrund ahnen kann, gehören dann schon zu den Oakney Islands.

    B&B ist gar nicht so einfach, besonders ohne Internet. Und anscheinend ist hier – auch wenn es auf den Straßen nicht so aussieht – richtig was los.
    Entweder ausgebucht oder zu oder grattlig (wir sind heute direkt aus einem B&B wieder ausgezogen).

    Glück haben wir dann im Bettyhill Hotel. Weil der Besitzer mit einer Deutschen verheiratet ist, bekommen wir in einem wunderschönen Hotel das letzte Zimmer.

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    Und zum Abschluss dieses Tages genießen wir beim Diner im hoteleigenen Restaurant den Blick aufs Meer.

    Morgen machen wir einen Abstecher ins Innere der Highlands mit einspurigen Straßen, karger, aber faszinierender Vegetation und dem einen oder anderen Loch. Wann Ihr davon was lesen könnt, hängt an der Verfügbarkeit von Internet – mobil oder per Free WiFi.

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    Die Highlands

    Heute haben wir uns vorgenommen, ein paar mehr Kilometer zu fahren, um nicht in der Romantik der ersten Tage uns am Ende des Urlaubs vorwerfen zu müssen, nicht annähernd dort gewesen zu sein, wo wir überall hin wollen.
    Und trotz des mehr Kilometer wollen wir natürlich auch nichts verpassen. Daher folgen wir der Beschilderung des Coast Trails – über den sind wir gestern schon gestolpert – und haben so die wahrscheinlich schönste Strecke mit dem meisten Meerblick.

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    Erster Stopp den wir auf dem Coast Trail einlegen ist Cullen. Direkt am Strand, das ist hier nicht außergewöhnliches, ein Golfplatz. Außergewöhnlich ist hier der bizarre Monolith mit ca. 5 Meter Höhe, der mit ein paar weiteren Felsen den weitläufigen Sandstrand in zwei Hälften teilt.

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    Hinter Inverness fahren wir dann offiziell in die Highlands – die steiler werdende Küste hatte es angekündigt. Die ersten hohen Berge mit z.T. über 1.000 m Höhe tragen zum Teil sogar noch Reste des letzten Winters.

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    Entlang der Küste begleitet uns aber auch hier der blühende Goarse in beinahe unendlicher Fläche.

    Eigentlich wollen wir in Helmsdale die nächste Übernachtung einlegen, aber alle Unterkünfte sind belegt. Wir erfahren, dass anscheinend 600 Studenten in dem Ort übernachten – warum, erfahren wir nicht.
    Also fahren wir die 27 Meilen weiter bis Wick. Aber auch hier ist kein Zimmer zu kriegen. Warum erfahren wir diesmal nicht.
    Nächste Möglichkeit dann in Thurso, weitere 20 Meilen entfernt.

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    Zum Glück müssen wir nicht bis da hin:
    Nach nur 5 Meilen entdecken wir den Hinweis auf B&B im Bilbster House. Und hier nächtigen wir heute im Gutshaus eines großen Bauernhofes im Pink Room.

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    Mee(h)r

    Wir haben gut geschlafen und genießen unser erstes schottisches Frühstück: Christiane einen Eimer voll Tee, Toast and Marmalade und Henrik …

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    … ein klassisches britisches Breakfast.

    Gegen 10 Uhr fahren wir los und lassen uns vom Navi bevorzugt über Nebenstraßen leiten. Wir treffen aber immer wieder auf den North Coast Trail und haben so die Gewissheit, dass wir nicht nur richtig, sondern auf der schönen Route unterwegs sind.

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    Bei – besser kurz vor – Fraserbourgh haben wir den ersten echten Kontakt mit der Nordsee: Wir verbringen eine Stunde am weiten Sandstrand und in den hohen Dünen.

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    Und nach Fraserburgh haben wir den zweiten Kontakt zur See – diesmal ist es schon die Felsküste und die Steilküste ist in Sicht.
    Durch ein weiteres Mee(h)r an den gelbblütigen Büschen – wir haben gegoogelt, sie heißen Goarse (Stechginster) – fahren wir heute bis nach Banff.

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    Im Carmelite House Hotel, einem im Jahr 1753 für den Admiral Gordon gebauten Herrenhaus, bekommen wir unser Zimmer für heute Nacht.

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    Und gleich um die Ecke gibt’s zum Abendessen Fish & Chips.
    Morgen geht es weiter entlang der wilder werdenden Küste nach Inverness.

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    Wir sind da!

    Heute sind wir in Schottland angekommen. Und die Reise ist – bis auf die Verspätung beim Abflug in Amsterdam – nach Plan verlaufen.
    Wegen einer nicht korrekt schließenden Flugzeugtür sind wir mit 45 Minuten Verspätung abgeflogen. Aber Dank eines simplen Putzlumpens, mit dem der zur Hilfe gerufene Wartungsmonteur einfach ein wenig was weggeputzt hat (das hat keine Minute gedauert), war die Verzögerung nicht länger. Gewusst wo…

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    Schottland hat uns mit strahlend blauem Himmel, Dünen (ganz nah dran waren wir noch nicht) und einen grellgelben Blütenmeer begrüßt – keine Ahnung, was das für eine Pflanze ist.

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    Jetzt sitzen wir gerade bei unserem ersten schottischen Bier in Peterhead und freuen uns auf unser Bett im Albert Hotel – nicht ganz billig, aber seeehhhr nett.

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    Heimreise.

    Wir haben uns – wir wollten es nicht wirklich – schweren Herzens auf die Heimreise gemacht. Heute sind wir bis nach Bacharach gekommen, das ist etwas unterhalb von Koblenz am Rhein. Und damit haben wir zumindest die schifffahrtsmäßige Verbindung zu Rotterdam, wo alle die Schiffe, die hier nordwärts fahren ankommen werden bzw. die auf dem Weg nach Süden los gefahren sind.

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    Morgen steht die letzte Etappe unseres Urlaubs bevor: die Ankunft wieder daheim in München.

    Mutprobe in Rotterdam.

    Tag Zwei in  Rotterdam hat uns gestern nicht besuchte Straßen ablaufen lassen. Einkaufszonen waren ebenso dabei, wie die Ecken mit arabischen, chinesischen und afrikanischen Läden.
    Und wir waren auf dem Euromast, von dem man einen gigantischen Blick auf Rotterdam und den Hafen hat.

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    Die Plattform ist in einer Höhe von 112 Metern, aber Christiane hat die Mutprobe bestanden und wir sind mit der drehbaren Aussichtskuppel bis auf 185 Meter hochgefahren. Und auch Henrik war ein wenig mulmig zu Mute.

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    Nur durch eine Glasscheibe von der Außenwelt getrennt hatten wir einen gigantischen Ausblick. Ein Rundum-Video stellen wir online, wenn wir wieder zu Hause sind.

    Zum Abschluss des Tages waren wir heute afrikanisch/arabisch/türkisch Essen (so genau lässt sich das Restaurant „Bazar“ nicht einordnen.

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    Das Essen war sehr umfangreich und sehr lecker – wir müssen uns in München dringend auf die Suche nach unverfälschter ausländischer Küche machen.

    Rotterdam.

    Wow, das Wetter war heute sehr gut – und das hatten wir nach der stürmischen und nassen Nacht nicht erwartet.
    Rotterdam konnten wir so sowohl auf der Hafenrundfahrt, als auch zu Fuß immer draußen erleben.

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    Der Hafen ist sehr beeindruckend. Der Hafen von Rotterdam ist der größte Ölhafen der Welt und – nach Shanghai und Singapur – der Drittgrößte überhaupt. Gerne hätten wir mehr davon gesehen, aber das wird hier leider nur im Juli und August angeboten.

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    Aber so hatten wir auch heute schon die Gelegenheit, die außergewöhnliche Architektur in Rotterdam zu begutachten. Bekannt sind sicher die Kubuswohnungen des Architekten Piet Blom.

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    Jetzt sitzen wir gerade beim zweiten Bier in einem indonesischen Restaurant in Rotterdam und beschauen hier neugierig die vielen Menschen unterschiedlichster Couleur.
    Morgen wollen wir nochmal kommen, um mehr Schiffe, mehr Architektur und mehr Menschen zu beobachten.

    Nachtrag: Hellevoetsluis.

    Auch wenn Monika uns trösten möchte:  Jetzt am Abend ist hier nur viel Regen gepaart mit starkem Wind. So waren wir gezwungen, erstmals im Leben unseres Zeltanhängers drinnen zu kochen.

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    Und: Der frische Nordsee-Seelachs mit Reis und Frühlingszwiebeln ist gelungen und hat geschmeckt.

    Hellevoitsluis.

    Heute war das Wetter sehr durchwachsen, aber immer wieder auch trocken. Also haben wir uns heute Hellevoitsluis, den ehemaligen Hafen der holländischen Kriegsflotte (gebaut ab 1880) und Umgebung bei unterschiedlichen Wetterstimmungen angesehen.

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    Neben netten Gebäuden, die speziell in der alten Festung stehen, die den Hafen bewehrt, scheinen auch „alle“ Nordseebojen aus dem Ort zu kommen – und es gibt ausreichend Nachschub.

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    Die Halbinsel auf welcher der Ort Hellevoitslouis liegt wird im Norden durch die Maas-Mündung und somit durch die riesigen Hafenanlagen begrenzt. Bei der Stimmung, die wir in Oostvoorne erwischt haben, hat der Blick über das Marschland auf diese letzten Hafenanlagen vor der Nordsee schon was von Endzeitstimmung – oder nicht?

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    Morgen hoffen wir auf besseres Wetter – oder zumindest kein schlechteres, dann wir wollen nach Rotterdam und uns einen der größten Häfen der Welt ansehen.

    Umgezogen nach Hellevoetsluis.

    Wir haben – wahrscheinlich – zum letzten Mal vor der Heimreise den Standort gewechselt. Wir sind nun in Hellevoetsluis, nicht weit von Rotterdam. Den Weg haben wir über Soest genommen, wo wir uns den Minicamper angesehen haben. Der ist ein zukünftige Option als Nachfolger für unseren Zeltanhänger – wir diskutieren noch. Danke auch an Herrn de Jonge für die ausführliche und begeisternde Präsentation.

    Hellrvoetssluis ist ein in der Altstadt malerische, im Ganzen aber aktuell eine sehr verregnete Stadt. Daher heute nur ein Schnappschuss.

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    Wir hoffen auf besseres Wetter und dann auf mehr Eindrücke von hier.

    Ein fauler Tag.

    Über den heutigen Tag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Aber nachdem wir bisher auch täglich einen Artikel im Blog veröffentlicht haben, bleiben wir dieser Vorgehensweise treu.

    Nach zwei intensiven Tagen in Amsterdam – Eindrücke in den Bildergalerien Amsterdam und Typen – waren wir heute faul: Lesen, Blog aktualisieren, schlafen und essen waren die einzigen Aktivitäten (na ja, Henrik hat ein wenig gekruschelt). Und damit es auch ein Bild gibt, zeigen wir,  wie unser Zelt im Maximalausbau an so einem faulen Tag aussieht.

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    Amsterdam – Typen.

    Heute waren wir wieder in Amsterdam – auch zu Fuß eine Stadt, die ganz anders ist.

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    Auffallend sind die Unmengen von Fahrräder. Wir haben gehört, dass es ca. 550.000 sind – genug davon stehen überall rum. Und die Radler wissen ob ihrer Masse – sie fahren entsprechend. Und wer keine Glocke hat, ruft schon mal lautstark „DingDong, DingDong“.

    Amsterdam bedient auch die gängigen Klischees über Holland:

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    Und was uns besonders aufgefallen ist, sind die Typen in und aus Amsterdam.

    Morgen gibt’s da in der Bildergalerie sicher was zu sehen.

    Amsterdam by Boat.

    Heute haben wir uns Amsterdam ausführlich per Boot angesehen: Es gibt vier Canal-Bus-Linien, zwischen denen man mit einem Ticket beliebig wechseln und fahren darf.

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    Den letzten Aufstieg – wir geben zu, sonst sind wir nur umgestiegen – haben wir an der City Hall genommen.

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    Von dort sind wir zu Fuß Richtung Centraal Station durch das Rotlichtviertel (sehr krass – wie prüde ist hier doch Deutschland) und China Town gegangen.

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    In China Town haben wir zu Abend gegessen und dann mit ein paar Schlenkern die Tram zurück zu unserem P+R-Parkplatz genommen.

    Morgen kommen wir wieder um Amsterdam zu erlaufen.

    In der Hitze von Edam.

    Heute ist mit Abstand der heißeste Tag unseres Urlaubs: Keine Wolke am Himmel und kein Wind, der Erfrischung bringen würde.
    Trotzdem haben wir den kühlenden Schatten auf unserem Camingplatz verlassen und uns in die Hitze gewagt. Wir haben uns – im Schweiße unseres Angesichts – das hübsche und alte Städchen Edam angeschaut (Ihr habt sicher aufgrund des Fotos im letzten Artikel unseren Aufenthaltsort schon erraten).

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    Mehr Eindrücke von Edam findet Ihr in der Bildergalerie.

    Holland.

    Der Tag begann mit einem Frühstück mit Blick auf das ostfriesische Marschland.

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    Leider konnten wir es dort nicht beenden – nasses Brot schmeckt einfach nicht.
    So konnten wir dann auch unser Zelt nur feucht zusammenklappen.

    Aber jeder Kilometer gen Westen brachte besseres Wetter. Ziel war Alkmaar an der Westküste Hollands. Aber der Campingplatz entsprach nicht der Beschreibung und schon gar nicht unseren Ansprüchen. Also sind wir auf gleicher Höhe wieder ostwärts gefahren und nun auf den Bauernhof Campingplatz „De Dijk„, direkt hinter dem Deich am Markermeer, dem südlichen Teil des IJsselmeers gelandet.

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    Der malerische Ort in der Nähe ist …? Das Bild hilft Euch sicher beim bestimmen:

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    Dort haben wir dann ein Restaurant zum Abendessen gesucht. Das ist gar nicht so einfach gewesen. Eher durch Zufall – Google sei Dank – haben wir das „HET GEHEIM“ gefunden. Keine Speisekarte, kein Auswahl, sondern ein „Geheim“-Menü des Küchenchefs. Mit Odeuvre, Zwischengericht und Kaffee mit Pralinen waren es dann doch acht, kulinarisch außergewöhnliche Gänge.

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    Waschtag.

    Heute war ein sehr fauler Tag, den wir genutzt haben, unsere schmutzige Wäsche zu waschen – glücklicher Weise hat das Trocknen trotz grauem Himmels funktioniert.

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    Ansonsten war der Tag mit viel Lesen und einem Spaziergang zum Fischkaufen in den Ort ausgefüllt.

    Morgen brechen wir nach Holland auf. Und wir werden mal keinen Fisch essen (nur Henrik den restlichen Aal zum Frühstück ).

    Ozeanriesen.

    Weil das Wetter eben ist, wie es ist, haben wir heute die Idee von Henriks Arbeitskollegen Jürgen umgesetzt und uns die Meyer Werft in Papenburg an der Ems angesehen.

    Morgens per Telefon um eine Führung bemüht und tatsächlich die beiden letzten Karten für die 15-Uhr-Führung reserviert. Abgeholt haben wir die dann in dem recht anmutigen Städtchen Papenburg an der Ems auf dem als Tourist-Info dienenden Museumsschiff „Friderike“.

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    Von dort wurden wir mit dem Bus zur MeyerWerft gefahren und haben da zwei Stunden Schiffsbau in den größten überdachten Baudocks der Welt erlebt.

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    Und wir hatten auch Glück, was die Befüllung des Docks betraf: In dem größeren der beiden Docks wird die „Norwegian Getaway“ – ein Ozeanriese von einem Kreuzfahrtschiff, für welche die Meyer Werft weltberühmt sind – gebaut, die Ende November diesen Jahres Stapellauf haben wird.

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    Ostfriesland.

    Ja, es gibt es wirklich!

    Wir haben wieder unseren Standort verändert und haben auf dem Campingplatz in Norddeich Quartier bezogen. Zwar ist der Platz eigentlich zu groß, als dass er normaler Weise von uns ausgesucht würde, aber erstens gibt es hier gar nicht so viele Campingplätze und zweitens hat heute die Nebensaison begonnen und wir haben ein nahezu einsames und doch windgeschütztes Eckchen gefunden.

    Ansonsten ist für heute nur zu konsternieren, dass Ostfriesland so ist, wie man es sich vorstellt: flach, windig, Watt, Deich, Schafe und nichts los (zumindest am Sonntag).

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    Wind, ein bisschen Regen und viele Käfer.

    Heute ist der bisher windigste Tag unseres Urlaubs.

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    Aber immerhin endet er nicht, wie es morgens ausgeschaut hat: im Regen. Es hat zwar heute immer wieder getröpfelt, aber nun am Abend scheint doch überwiegend wieder die Sonne.
    Wir waren in Cuxhaven, der Stadt hier an der Elbemündung.

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    Außer viel Watt am Kurufer konnten wir der Stadt nicht all zu viel abgewinnen.

    Dafür aber haben es uns die Unmengen Käfer hier in der Freizeitanlage neben dem Campingplatz angetan, die getreu ihrem Motto „run to the sun“ an uns vvorbei gezogen sind.

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    Da sind schon beeindruckende Schätze beim historischen VW-Treffen hier in Ottersdorf dabei.

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    @Ingrid: Die Marienkäfer hatten wir auch schon – auf Rømø.

    Königin im/am Strandkorb.

    Leider war das Wetter heute etwas trüb. Trotzdem haben wir uns einen Strandkorb gemietet und den Tag direkt am Elbeufer verbracht.

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    Und obwohl meine (Henriks) Königin den ganzen Tag neben mir im Strandkorb saß, wurden alle anderen Neugierigen auch mit einer Königin beglückt:

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    der Queen Mary 2 auf dem Weg in nach Hamburg.

    Watt und dicker Pott.

    Heute war ein fauler Tag, wenn man mal von dem ausgedehnten Spaziergang in den Ort (4 km einfach) absieht.
    Wir sind vor dem Deich am Watt entlang gelaufen – morgen gehen wir da rein – und haben die dicken Pötte bewundert. Wie z.B. die Nyk Venus, die über 9.000 TEU-Container transportieren kann.

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    Wir selber haben über der Bordwand eine Höhe von sieben und eine Länge von 20 FEU-Containern gezählt – beeindruckend.

    Den Spaziergang in den Ort haben wir auch genützt, um einzukaufen. Heute gibt es Nudeln mit selbstgepulten Nordseekrabben.

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    Danke Christiane!

    Hinterm Deich.

    Wir haben unsere zweite Touretappe erreicht: Wir sind in Otterndorf auf einen Campingplatz direkt hinterm Deich. Und auf der anderen Deichseite ist die Elbmündung.

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    Wir sind schon sehr gespannt auf die vielen großen Schiffe, die wir die nächsten Tage auf ihrem Weg von oder nach Hamburg beobachten können.

    Bilderrätsel, das Zweite.

    Heute haben wir Rømø verlassen und sind auf dem Weg zu unserer zweiten Nordseestation. Auf einen Café haben wir angehalten in …?

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    Viel Spaß beim herausfinden des Ortes mit diesem malerischen Altstadthafen. Ach ja, dass da gerade kein Wasser im Hafen ist liegt an der Ebbe … nur so als Tipp für Alpinisten.

    Mit den Auto am Strand.

    Heute haben wir es den anderen Touristen und auch den Dänen gleichgetan. Wir sind mit dem Auto an den Strand, haben die Strandmuschel als Windschutz aufgebaut und dort faule Stunden verbracht.

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    Henrik war sogar im Meer baden. Fotos davon ersparen wir Euch aber …

    Und zum Abendessen haben wir dann im Hafen zwei leckere Schollen gekauft, die gerade auf dem Grill bruzeln.

    Meer heißt frischer Fisch.

    Heute – nach einem weiteren Strandspaziergang, bei dem wir einen Dänen beim strandnahen Krabbenfang beobachtet haben – haben wir uns zum Abendessen für frischen Fisch entschieden. Und wo gibt’s den besser, als in Havneby, dem Ort mit dem Hafen und den Fischtrawlern hier auf Rømø.

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    Ach ja: Der Krabbenfang, den wir leider nicht fotografiert haben, ging so von statten: Ein Mann – Däne – in Anglerhosen (das sind Gummistiefel bis zum Brustkorb) läuft ca. 50 Meter vom Strand entfernt durch’s bauchtiefe Wasser und schiebt eine Stange vor sich her. Die Stange stellt sich dann beim verlassen das Wassers als ein ca. 1 Meter breites Netz heraus, das unten durch eine Querstange geöffnet wird. Und damit das Netz unter Wasser über den Sandboden schiebbar ist, hat es links uns rechts eine kleine Rolle. Durch das Vor-sich-herschieben werden die Krabben aufgescheucht, landen im Netz und sind gefangen. Eine erfolgreiche, wenn auch sehr mühsame Fangmethode, die maximal für ein Abendessen taugt.