Ausrüstung

Zum Teil von Anfang an, zum Teil über die Zeit haben wir unsere Ausrüstung angeschafft, die uns bei unseren Touren mit dem Canadier oder beim Zelten hilfreich und nützlich sind.

Bootswagen

bootswagenUm unseren Canadier problemlos über kürzere Entfernungen transportieren zu können – z.B. vom Auto zum Wasser oder um ein Wehr herum – haben wir uns von Eckla den Bootswagen „Atlantic“ zugelegt. Dieser ist handlich klein – erfüllt aber hervorragend seinen Zweck – hat Luftreifen und passt zusammengeklappt im Boot ins Heck hinter.
Brauchen wir den Wagen, müssen wir ihn nur aufklappen und den Canadier so auf den Bootswagen legen, dass ca. ein Drittel des Bootes nach hinten übersteht. Nun noch festgezurrt – i.d.R. reichen hier Expandergummis – und wir können den Canadier relativ bequem am längeren Ende hinter uns her ziehen.

Diebstahlsicherung

sicherungsseilWenn wir zum Picknick anlanden und nicht in Bootsnähe bleiben oder auch Nacht am Campingplatz oder beim Transport auf dem Autodach: Zum Schutz gegen Diebstahl sichern wir den Canadier mit einem 2m oder 4m-langen Stahlseil von Eckla.

Erste Hilfe

erstehilfeSelbstredend gehört eine Erste-Hilfe-Ausrüstung immer mit zu jeder Freizeitaktivität.
Das „Care Plus First Aid“-Set ist perfekt für alle Wassersportler und sonstige Aktivitäten, bei denen es auch mal nass wird. Das umfangreiche Erste-Hilfe-Set ist in einem kleinen, wasserdichten Sack mit Rollverschluss verpackt.

Fotoausrüstung

fototasche pelikofferWir haben schon mehrere Fotoapparate ausprobiert: Begonnen haben wir mit einer wasserdichten Kleinbildkamera (das ist aber heutzutage nicht mehr zweckmäßig) und auch wasserdichte Digitalkameras waren schon im Einsatz. Aktuell verwenden wir unsere normale Digitalkamera, die wir in der Fototasche von Ortlieb gegen Wasser schützen. Allerdings ist das nur bedingt praktikabel, da wir gerade bei den Passagen (Bootsrutschen, Stromschnellen, etc.), die besonders interessant zu fotografieren wären, aus Rücksicht auf die Kamera zu häufig auf deren Einsatz verzichten. Alternativ zur Fototasche kommt auch der kleine Pelikoffer zum Einsatz. Da ist die Fotoausrüstung auch absolut stoßsicher verpackt.
Um die Nachteile der normalen Digitalkamera zu eliminieren, insbesondere was die Beschädigungen durch Nässe betfotokamerarifft, haben wir uns vor dem Sommerurlaub in MeckPomm die Optio WS80 von Pentax angeschafft. Handlich – sie passt in die Tasche der Paddelwesten – hat diese 10-Megapixel-Digitalkamera den Vorteil, dass sie staubdicht und bis 1,5 Meter wasserdicht ist. Und sie macht für unsere Zwecke super Bilder und kurze Videos.

GPS Travellogger

GPS TravelloggerDie Wegstrecke, die wir mit dem Canadier zurücklegen, haben wir bisher immer im Nachgang mit Google-Maps oder anhand von Karten ermittelt und nachvollzogen. Seit dem Sommer 2011 machen wir es uns ein wenig leichter: Nach einigem Einlesen habe ich mich für den GPS Travellogger minihomer von ZNEX entscheiden. Das kleine Gerät – nicht größer als eine Streichholzschachtel – ist sehr preiswert und zeichnet perfekt die Wegstrecken inkl. der Zeiten dazu auf. Sowohl im Auto als auch – für unseren Zweck besonders wichtig – beim Paddeln ist das Gerät super zu empfehlen. Und die zugehörige Software, die mit einer Google-Maps-Einbindung arbeitet, dokumentiert die strecken dann am Computer und bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit, unsere Tourenbeschreibungen mit dem notwendigen Kartenmaterial zum Nachpaddeln bereit zu stellen.

Knieplatte

Knieplatte KnieplatteBeim Paddeln im Canadier hat man kniend einen besseren Bootskontakt und damit ist auch ein sicheres Manövrieren möglich.
Zusätzlich – in Kombination mit den schrägstellbaren Sitzen – entlastet das Knien auch hervorragend die Wirbelsäule. Damit aber die Knie dann nicht leiden, haben wir uns den Luxus der Knieplatten von Gatz geleistet. Eine preiswerte Alternative sind aber auch Knieschoner aus dem Baumarkt, wie sie zum Boden- bzw. Fliesenlegen gedacht sind.

Paddel

PaddelBei den Paddeln haben wir uns passend zum Canadier für leichte Holzpaddel entschieden. Das „Espresso“ von Brending Branches wiegt weniger als 600 Gramm, ist aber durch den Schutz des Blattes durch Fiberglas sehr robust. Als Ersatzpaddel – sollten wir mal kentern und unsere Paddel verlieren – haben wir das preisgünstige Ojibway immer fest angebunden im Canadier dabei.
Natürlich sind die Paddel auf unsere unterschiedlichen Körpergrößen ausgesucht. Faustregel dazu ist: Beim stehenden Paddler sollte das Paddel etwa bis zum Kinn reichen.

Schnell zu erreichen

ChalkbagChalkbagEs gibt ja so allerlei Kleinkram, der auch beim Paddeln immer erreichbar sein soll: Trinkflasche, Sonnenbrille, Brille, Taschentücher, etc. Aber wohin damit? Wir versuchen es mit Chalkbags von Meru, die mit einem Schnürzug verschließbar sind. Eigentlich – wie der Name sagt – für die Kreide beim Klettern gedacht, haben wir je zwei Bags für Christiane und Henrik angeschafft. Vorne befestigen wir die Chalkbags mit Zeisingen am dem zusätzlichen Joch, das wir für die Videokamera eingebaut haben, in der Mitte am vorhandenen Tragejoch.

Schuhe

Schuh Schuh2001 haben wir mit Turnschuhen oder sogar Barfuß angefangen, unsere Touren zu fahren. Mittlerweile haben wir aber die optimalen Schuh für unsere Touren gefunden: entweder Trekking-Sandalen, z.B. von Teva oder sogenannte „Wasserschuhe“. Beide geben sehr guten Halt, haben eine rutschfeste Sohle und sind wasserfest. Außerdem sind sie nahezu unverwüstlich und trocknen schnell. Und natürlich muss man mit Schuhen keine Angst vor spitzen Steinen oder gar Glasscherben haben, die man in Wasser nicht sehen kann.

Schwimmwesten

Schwimmweste SchwimmwesteRichtige Schwimmwesten sind beim Paddeln eher hinderlich – ohne Westen kann Paddeln aber lebensgefährlich sein. Daher haben wir uns für Paddelwesten entschieden. Diese geben uns ausreichend Bewegungsfreiheit und gleichzeitig die Gewissheit, dass wir im Falle eines Falles ausreichend Schwimmunterstützung durch die Westen haben.
Henrik hat die „Drifter“ von Stohlquist, Christiane die „Day-Tour“ von Palm.

Einen ganz wichtigen Tipp möchten wir aber noch geben: Solltet ihr mit Kindern paddeln, sind für diese auf jeden Fall Schwimmwesten mit Ohnmachtskragen Pflicht. Und die Akzeptanz bekommt man am besten, wenn die Kids die Weste vorher mal am Badesee ausprobieren.

Seile und Wurfsack

WurfsackZur Standardausrüstung einer Tour gehört ein Wurfsack. Zum Einen kann es vorkommen, dass man selber Unterstützung von Land braucht, zum Anderen muss man jemandem im Wasser helfen können. Da ist der Wurfsack von °hf die optimale Hilfe, da man mit ihm gezielt ein Seil über eine größere Distanz (18 und 20 Metern Seillänge) werfen kann. Aber auch ohne Notsituation ist der Wurfsack hilfreich. So ist das Seil immer gut aufgeräumt und schnell bei der Hand, wenn man mal zusätzliche Länge benötigt.
Am Canadier selber habe ich vorne und hinten ungefähr 5 Meter Schwimmseil mit Karabinern befestigt. Dies reicht in der Regel für alle Manöver und Sicherungen aus. Und falls mal mehr Länge gebraucht wird, hilft ja das Seil aus dem Wurfsack.

Sitze

Sitze SitzeBei den Sitzen haben wir uns die schrägstellbaren Gurtsitze von Gatz geleistet. Diese sind sowohl beim normalen Sitzen bequem, als auch – durch die Schrägstellung – perfekt zum kniend paddeln. Natürlich braucht man dazu dann die beschriebenen Knieplatten oder Kniepolster.

Sonnenschutz

HutWasser und Sonne heißt auch viel UV-Strahlen und die Gefahr speziell am Kopf und im Nacken droht der schlimme Sonnenbrand. Also braucht es einen leichten Hut mit ausreichend Krempe. Gefunden, ausprobiert und für gut befunden habe ich für einen Spotpreis den „US GI Buschhut Boonie Hat“ bei Amazon. Den gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Wichtig! Er fällt kleiner aus, als die Hutgröße ankündigt. Ich habe den Tipp bei Amazon befolgt und den Hut eine Nummer größer bestellt und damit die richtige Größe für meinen Kopf genau getroffen.

Transport

DachträgerDer Transport unseres Canadiers ist kein Problem: Mit seinem geringen Gewicht (die Sitze nehmen wir auch raus) lässt er sich problemlos auf das Autodach heben und so transportieren. Um ihn dort sicher zu befestigen, benutzen wir das „Canoe Carrier Set“ von Thule. Hinten (vorne geht’s bei unserem Auto nicht) sichern wir das Boot 7mm starker Reepschnur ab. Diese aus dem Bergsport stammende Schnur hat gegenüber den Spanngurten, die ich vorher verwendet habe, den Vorteil, dass sie sich leichter am Canadiers anknoten lässt und beim Transport keine unangenehmen Windgeräusche verursacht. Befestigt wird am Boot mit dem Palstek (1. Abbildung) und an der Abschleppöse hinten mit dem Truckers Hitch (2. Abbildung).
Palstek
Trucker's hitch

Verstauen

AlukisteUnsere Paddelausrüstung an sich – genauso, wie unser Equipment im Zeltanhänger – verstauen wir in Alu-Kisten unterschiedlicher Größe. So haben wir immer alles griffbereit zu Hause in der Garage oder on Tour und im Urlaub im Auto bzw. Anhänger. Spontanen, schnellen Entscheidungen steht somit nichts im Weg und wir vergessen kein Equipment.

Video

VideoVideoStativSchon länger war es Henriks Wunsch neben Fotos auch das eine oder andere Video drehen zu können. Und da das dann auch eher bei Situationen Sinn macht, in denen beide Hände am Paddel begraucht werden, wurde nach langem Suchen die ContourROAM gefunden. Die Kamera ist bis 1 Meter Tiefe wasserdicht (das reicht für den Fall des Kenterns), mit einer Hand zu bedienen (Schiebeschalter schaltet ein und startet gleich mit den Aufnahmen) und auf eine 32 GB MicroSD-Karte passen bis zu 8 Stunden HD-Film. Für die Halterung am Canadier haben wir extra ein zusätzliches Joch eingebaut und die Kamera mit der Powerclamp-Stativkleme von Pedco befestigt. Zusätzlich haben wir auch eine Halterug im Auto montiert und können so auch landschaftlich schöne Strecken mitschneiden.

Wasserdicht

TrockentascheBoxWertsachengürtelKanurucksackTonneBei Tagestouren kommen für Ersatzklamotten, Picknick und Kleinigkeit Weithalsfässer von Curtec in unterschiedlichen Größen (3,5l, 6,5l und 26l) zum Einsatz. Zusammen mit Patent-Zeisingen (das sind Gummibänder mit Kunststoff-Haken), mit denen wir z.B. Trinkflaschen auf den Fass-Deckeln befestigen können, haben wir so die optimale Lösung gefunden, alles trocken zu transportieren.
Bei (derzeit noch geplanten) Mehrtagestouren werden wir zusätzlich auf den Kanu-Rucksack von Ortlieb und die Trockentaschen von Prijon zurückgreifen. Hier lassen sich dann zusätzlich weitere Kleidung und auch ein kleines Zelt und Schlafsäcke wasserdicht verpacken.
Für die kleinen Dinge der Tour, wie Ausweispapiere, Geld, Handy, Autoschlüssel, etc. nutzen wir Otterboxen und den Wertsachengürtel von Ortlieb.

Zeisinge

ZeisingeFür allerlei Befestigungen benutzen wir – neben normalen Packriemen – Lindemann Patent Zeisinge. So haben wir einfache, schnell benutzbare und sichere kleine Helfer, um die unertschiedlichsten Dineg (vom Paddel über Chalkbags bis hin sum GPS Travellogger) im Canadier zu fixieren.

Quellen: http://www.gatz-kanu.de
http://www.globetroter.de
http://www.ortlieb.de
http://www.eckla.de
http://www.prijon.de
http://www.otterbox.com
http://contour.com/
http://www.amazon.de/